Waldlehrpfad

Was ist auf dem Waldlehrpfad zu sehen?

 Auf dem Projektgelände ist folgendes eingerichtet:

  • 1 Informationsschaukasten
  • 1 Eulennistkasten
  • 1 Bienenschaukasten
  • 2 Vogelbeobachtungsstationen
  • 2 Fledermausquartiere für den Sommer
  • 3 Insektennisthilfen
  • 1 Barfußpfad
  • 4 “Libellenaugen”

Liebe Besucher der Vogelbeobachtungsstation:

Seit Mitte April 2002 haben wir hier die ersten gefiederten “Gäste”!!!

Um die hier nistenden Vögel möglichst wenig zu stören, und damit vor allem Sie interessante Beobachtungen machen können, bitten wir Sie, ein paar Hinweise zu beachten:

·  Betreten Sie das Haus möglichst schnell + leise
·  Schließen Sie die Tür hinter sich.
·  Wenn sich die Augen an das Dämmerlicht
   gewöhnt haben, heben Sie den Vorhang vor den
   Nistkästen an. Nun können Sie das Geschehen
   im Inneren der Nistkästen in Ruhe beobachten.
·  Bitte nicht an die Scheiben klopfen.
·  Bitte hinterlassen Sie keine Abfälle - DANKE

                                 Vielen Dank für Ihre Mithilfe

oben sehen Sie eine  Beobachtungsstation

Erste gefiederte Gäste ab Mitte April 2002

Liebe Besucher, vielleicht können Sie den einen oder anderen der hier vorgestellten Vögel an unserer Vogelbeobachtungsstation beobachten. Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei.

Kohlmeise:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:


Amsel:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:



Tannenmeise:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:
Ruf:

Rotkehlchen:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:
 

Zaunkönig:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:


Eichelhäher:
Verbreitung:
Nahrung:

Nistverhalten:
Kennzeichen:


Erlenzeisig:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:



Bachstelze:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:

Wälder, Hecken, Parks und Gärten; häufig
Insekten, ölhaltige Samen und Obst
Höhlenbrüter: Baumhöhlen, Mauerlöcher
14 cm, schwarzer Kopf, schwarzer Bauchstreif
 

Stadt und Land, häufig
Insekten, Regenwürmer, Schnecken, Beeren, Obst
Nest auf Bäumen, Sträuchern, Mauernischen
Männchen schwarz mit gelbem Schnabel,
Weibchen dunkelbraun mit gefleckter Kehle
 

Nadelwälder, vor allem in Fichtenforsten
Insekten, im Winter Nadelbaumsamen
Höhlenbrüter: Baumhöhlen, Löcher, Stümpfe
11 cm, schwarzer Kopf mit auffallendem weißem Nackenfleck,
„wize-wize-wize“
 

Wälder, Parks, Gehölze;  häufig
Insekten, Spinnen, Würmer und Beeren
Bodenbrüter, Mauerlöcher
14 cm, orange Farbe vom Gesicht bis zur Brust

Vogel des Jahres 2004
Gärten, Parks, Wälder; Ufer, Lichtungen
Insekten
Gebüsch, Reisighaufen, Bachufer
9,5 cm, kurzgestelzter Schwanz

Wälder aller Art, Gärten, Parks; häufig;
Eicheln, Bucheckern, Beeren, Insekten, Würmer, Vogeleier,
kleine Wirbeltiere
Nest in der Baumkrone
34 cm, blauschwarze Bänderung der Flügeldecken, weißer Bürzel, lautes Kreischen (Waldpolizei)

Wälder, am liebsten Erlen, im Winter in Trupps
Früchte, Körner, Samen, Knospen
in den Baumkronen von Nadelbäumen
12cm, gelbe Federn an den Schwanzseiten,
Männchen hat eine dunkle Kopfplatte
 

feuchte Waldlichtungen, Bachläufe, Teiche
Insekten
Höhlenbrüter (Nest aus Zweigen, Laub, Moos)
18cm,  Schwarzweißzeichnung, langer Schwanz


Eulenvögel
Allen Eulen gemeinsam sind die nach vorn gerichteten Augen, der lautlose Flug und die Speiballen ( oder Gewölle ) mit Haaren und Schädelstücken der Beutetiere.
Als Nachtvögel haben alle Eulen für den Menschen immer noch etwas unheimliches an sich, der Aberglaube machte sie zu Totenvögel und Unheilsbringern, deren Stimmen die am Kranken- oder Sterbebett Wachenden zusätzlich erschreckten.

Die im Harz vorkommenden Eulen gehören zu der Ordnung Eulenvögel, Familie Schleiereulen

Uhu:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:
 

Waldkauz:
Verbreitung:
Nahrung:
Nistverhalten:
Kennzeichen:
 

strukturreiche Wald-, Feldlandschaften
Beute bis zu Dachsgröße, Säuger, Auerhühner
legt die Eier direkt auf den Felsgrund
mit 67cm die größte Eulenart, jagt ausschließlich nachts

häufigste Eulenart Mitteleuropas, Altholzbestände, Parks,  Gärten
Nager, kleine Säugetiere, Vögel, Insekten
Höhlenbrüter, alte Greifenhorste, gelegentlich Erdlöchern/Gebäuden
38cm, kräftiger grau- oder rotbrauner Eulenvogel mit geflecktem Gefieder, Kopf ohne Federohren
 


Sommerquartiere für die Fledermäuse:
Fledermäuse sind durchwegs Insektenfresser und alle halten einen Winterschlaf. Es kommt jeweils 1 Junges zur Welt, das die Mutter im Flug mit sich herumträgt.

Die Fledermäuse sind leider sehr stark am Zurückgehen, zum größten Teil am Aussterben. Die Gründe liegen in der allgemeinen Vergiftung unserer Umwelt und der sich daraus ergebenden Insektenarmut sowie dem zunehmenden Mangel an geeigneten Winterquartieren wie Baumhöhlen, Kirchtürmen, Höhlen, Stollen, Keller und Gewölben.
Auch viele Sommerschlafplätze, die besonders in Baumhöhlen liegen, sind gefährdet. Dem kann man durch das Aufstellen von Fledermauskästen nachhelfen.
Tagsüber halten sich die Fledermäuse in natürlichen Höhlen und dunklen Orten auf. Mit der Dämmerung fliegen sie aus. Die Orientierung erfolgt mit einer radarähnlichen Echoortung (30.000 bis 70.000 Schwingungen/Sekunde).

Abendsegler:
Verbreitung:
Kennzeichen:

Kleine Hufeisennase:
Verbreitung:
Kennzeichen:

Parks, Wälder mit genügend alten Bäumen
Körper 6-8 cm, Spannweite 32-46 cm, Gewicht 30g

tagsüber auf Dachböden, Ruinen
Körper 3,8-4,5 cm, Spannweite 19-25 cm, Gewicht 7g